Meine Haltung als systemische 

Therapeutin & beraterin

1. "ES GIBT FÜR ALLES
EINEN GUTEN GRUND"


Und der ist weder gut noch schlecht, er ist einfach da und versteckt sich häufig. So dass wir oft nicht verstehen, warum wir ein Verhalten, das wir wirklich und mit ehrlicher Absicht und Willenskraft ändern möchten, einfach "nicht loswerden" oder ein Problem nicht lösen können.

Mein Ansatz ist hier, zu schauen, wofür dieses unerwünschte und hartnäckige Verhalten - oder auch ein bestimmtes Symptom - vielleicht gut sein könnte.

Wer hätte ein Interesse daran, dass dieses Verhalten oder Symptom so bleibt, wie es ist, und warum? Für welche Menschen in Ihrer Gegenwart oder Vergangenheit - oder auch für welchen Teil in Ihnen selbst - ist es (noch) hilfreich?

Vielleicht ist ein Problem ein zu kurz gedachter Lösungsversuch für etwas Anderes. Vielleicht ist es auch gar nicht durch und durch ein Problem, und es braucht nur eine klitzekleine Veränderung oder einfach eine neue Perspektive.


2. "NICHTS, WAS SIE TUN,
DENKEN ODER FÜHLEN, 
PASSIERT OHNE DIE ANDEREN"


Denn als Mensch sind Sie verbunden und verwoben mit anderen Menschen, ständig und ohne Ausnahme. Selbst, wenn Sie allein in einer Hütte im Wald leben, die Anderen sind immer da.

In Ihrem Kopf, vielleicht in Ihrem Herzen, in Ihrer Erinnerung und auch im Vergessen. In Ihrer Biografie, Ihrer Gegenwart und selbst in Ihrer Fantasie. Auch und gerade dann, wenn Sie das gar nicht wollen.

Seien es soziale, Familien- und Alltagsbeziehungen. Oder Ihre täglichen Erfahrungen, Ihre Rolle und Position in dem, was man als Gesellschaftssystem bezeichnet.

All das hat einen Einfluss auf Sie, hat Sie geprägt und ist wichtig, angeschaut zu werden. Häufig lassen sich so Schwierigkeiten, Konflikte und auch psychische Symptome besser verstehen.


3. "ICH HABE KEINE AHNUNG,
wAS DAS RICHTIGE FÜR SIE IST"


Denn ich bin nicht Sie und ich führe nicht Ihr Leben. Ich weiß auch erst einmal gar nichts über Sie und muss Sie auch gar nicht von Kopf bis Fuß verstehen. Meine Aufgabe ist schlicht, Ihnen dabei zu helfen, sich selbst zu verstehen und herauszufinden, worum es geht und wo es hingehen könnte.

Das tue ich, indem ich Fragen stelle, Anregungen gebe, Sie zu kleinen Übungen einlade und beim Sortieren helfe. Das kann ich ganz gut, denn dafür bin ich Expertin. Für alles andere sind Sie es.

Mir ist es bei all dem wichtig, grundsätzlich wertschätzend und mit einer guten Portion Empathie und auch Humor zu arbeiten.

Selbst, wenn ich hin und wieder auch mal eine provokante Idee habe und Sie damit vielleicht sogar irritieren sollte. Dafür gibt es tatsächlich einen Fachbegriff, "Perturbation", den hab ich mir nicht ausgedacht.